Modulare Vielfalt für kommunen

Kommunale Gebäude-Lösungen

Kommunen stehen oft vor der gleichen Herausforderung: Der Raumbedarf wächst, während bestehende Gebäude und Flächen weiter genutzt werden müssen. Kitas brauchen zusätzliche Gruppenräume, Schulen benötigen Erweiterungen, Feuerwehren moderne Standorte, Verwaltungen flexible Arbeitsbereiche und Vereine geeignete Sport- oder Aufenthaltsräume.

Mit henz.modul schaffen Sie kommunale Gebäude, die schnell verfügbar sind, verlässlich geplant werden können und den laufenden Betrieb so wenig wie möglich beeinträchtigen. Die modulare Holzbauweise eignet sich für temporäre Lösungen ebenso wie für dauerhafte Gebäude und Erweiterungen im Bestand.

MODULARE Sanierung, Aufstockung & Erweiterung

Zur Post

  • Projektbezeichnung  Sanierung, Erweiterung und Aufstockung des denkmalgeschützten Gasthauses „Zur Post“ in Trierweiler
  • Bauweise Modulare Holzrahmenbauweise
  • Nutzfläche Module EG: ca. 80 m², Aufstockung OG & DG: ca. 190 m²
  • Auftragsbestandteil   Ausführungsplanung bis zur Übergabe
  • Besonderheiten Modulare Aufstockung hinter denkmalgeschützter Fassade. Vier Gastromodule im Erdgeschoss, sieben Module im Obergeschoss und sieben Dachmodule für das neue Dachgeschoss. Die Gaststätte war nur knapp 2 ½ Monate geschlossen und ist wieder eröffnet; die Wohnungen sind bezogen.

 

In Trierweiler wurde das Gasthaus „Zur Post“ saniert, erweitert und aufgestockt – und das auf besondere Weise: in modularer Holzbauweise. Da das Bestandsgebäude unter Denkmalschutz steht, durfte die äußere Erscheinung nicht verändert werden. Die historische Fassade blieb erhalten, während hinter der bestehenden Gebäudehülle ein neuer Baukörper in moderner Modulbauweise entstand.

Im Erdgeschoss wurden vier Module ergänzt, die heute als Sanitär-, Lager- und Nebenräume der Gaststätte dienen. Auch behindertengerechte Sanitäranlagen, Personalräume, Lagerflächen und ein Kühlhaus wurden als separate Gastromodule umgesetzt. So konnte der laufende Restaurantbetrieb mit einer sehr kurzen Schließzeit geplant werden: Die Gaststätte war nur knapp 2 ½ Monate geschlossen und ist inzwischen wieder eröffnet.

Über dem Bestand entstanden zwei moderne Wohnungen. Das Obergeschoss wurde aus sieben vorgefertigten Modulen errichtet, darüber bilden sieben weitere Dachmodule das neue Dachgeschoss. Die Wohnungen wurden in der eigenen Werkhalle vorgefertigt und anschließend in kurzer Zeit vor Ort montiert. Besonders anspruchsvoll war die statische Umsetzung: Die vorhandene Decke durfte nicht zusätzlich belastet werden. Deshalb wurde innerhalb des Bestandsgebäudes ein Ringanker aus Stahlbeton hergestellt, auf dem die Module aufliegen.

Ein handwerkliches Highlight des Projekts war die Konstruktion des Krüppelwalmdachs. Auch das Dachgeschoss wurde vollständig vorgefertigt und innerhalb kürzester Zeit montiert. So entstand aus dem denkmalgeschützten Gasthaus ein zukunftsfähiges Gebäude mit moderner Gastronomie-Erweiterung und neuem Wohnraum – bei gleichzeitigem Erhalt der historischen Fassade.

 

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